{"id":38,"date":"2017-05-10T02:50:56","date_gmt":"2017-05-10T00:50:56","guid":{"rendered":"http:\/\/tierimjudentum.de\/?page_id=38"},"modified":"2017-05-18T02:36:06","modified_gmt":"2017-05-18T00:36:06","slug":"das-recht-des-tieres-auf-leben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tierimjudentum.de\/?page_id=38","title":{"rendered":"Das Recht des Tieres auf Leben"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-84\" src=\"http:\/\/tierimjudentum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/005.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/tierimjudentum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/005.jpg 200w, https:\/\/tierimjudentum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/005-150x128.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Der\u00a0 j\u00fcdische \u201cMensch\u201d, so der Babylonische Talmud (Yevamot 79a ) zeichnet sich durch Scham, Mitgef\u00fchl und\u00a0 Freundlichkeit aus. Dies bedeutet: Tiere d\u00fcrfen nicht ohne Grund get\u00f6tet werden (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chajim_b._Mose_Attar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Or Hachaim Hakadosch<\/a>, Leviticus 17:11). Ihnen darf\u00a0 kein unn\u00f6tiger Schmerz verursacht werden (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Minchat_Chinuch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Minchat Chinuch<\/a> 90). Tiere und Pflanzen d\u00fcrfen nicht zerst\u00f6rt und vergeudet werden (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Bal_tashchit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bal Taschchit<\/a>). Das Leben jedes Gesch\u00f6pfes wird so sehr geachtet, dass dem Menschen in der Sch\u00f6pfungsgeschichte eine pflanzliche Ern\u00e4hrung empfohlen wurde (Genesis 1:29-30). Der Mensch wird\u00a0 aufgefordert sich von\u00a0 Pflanzen, Fr\u00fcchten und N\u00fcssen zu ern\u00e4hren. Die Ern\u00e4hrung mit Fleisch ist nachrangig. Der Hunger, so viele Rabbiner, solle\u00a0 zun\u00e4chst\u00a0 mit Brot gestillt werden. Dass Fleisch \u00fcberhaupt erlaubt wird und als Teil der Freude des Schabbat gilt, geschieht aus R\u00fccksicht auf die Schw\u00e4chen des Menschen (Genesis 9:2-3).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Verbindung von Freude und Fleischgenuss sei, so etliche Talmudgelehrte, ein\u00a0 Anachronismus, der nach der Zerst\u00f6rung des Tempels als Ort der Opferung und Tierschlachtung obsolet geworden sei. Mit der\u00a0 Zerst\u00f6rung des Tempels liege Oneg Schabbat (Freude des Schabbat) \u00a0nicht mehr in der Tieropferung und dem Verzehr des Fleisches,\u00a0 sondern im Genuss des Weines, der das Herz des Menschen erfreue\u00a0 (Psalm 104:15 und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Talmud\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Talmud<\/a> Bavli, Pesachim 109a)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"http:\/\/www.jewishvirtuallibrary.org\/jsource\/biography\/Maimonides.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Maimonides<\/a> (Hilchot Jom Tov 6:17-18) r\u00e4t Freude nicht mit Fleisch zu verbinden, sondern Kindern ger\u00f6stete Waln\u00fcsse und S\u00fcssigkeiten zu geben, den Frauen sch\u00f6ne Gew\u00e4nder, w\u00e4hrend es M\u00e4nnern anheimgestellt werde zur Schabbatfreude dem Fleisch und Wein zu fr\u00f6nen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Eine der S\u00e4ulen der j\u00fcdischen Lehre ist die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J\u00fcdische_Speisegesetze\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kaschrut<\/a>, d.h. die Speisegesetze.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Vorschriften der Kaschrut laufen auf eine Verringerung des Fleischkonsums hinaus. Die Vielzahl der Regeln, und die zwischen fleischiger und milchiger Nahrung vorgeschriebene Essenspause, erschwert den Verzehr von Fleisch.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch das T\u00f6ten von Tieren ist mit Auflagen verbunden. Anders als in anderen Glaubenslehren und Kulturen, durften Tiere nur im Tempel von Priestern geschlachtet werden. Nach der Zerst\u00f6rung des 2. Tempels d\u00fcrfen nur Rabbiner, die zugleich als Schlachter (Schochet) ausgebildet sind, Tiere schlachten. Tierarten, Tiergesundheit und\u00a0 die Frage, welche Fleischteile als koscher bewertet wurden, werden von den Vorschriften der Kaschrut geregelt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">T\u00f6ten durch Jagd oder\u00a0 T\u00f6ten im Akkord und vor den Augen anderer Tiere sind nicht koscher. Das Verbot der Jagd weist auf\u00a0 auf die\u00a0 Erwartungen Gottes an Israel, an Pflichten des von Gott erw\u00e4hlten Volkes hin: \u201cUnd ein heiliges Volk sollt ihr mir sein, und Fleisch eines auf dem Felde Zerrissenen esset nicht.\u201d (Exodus 22:30)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Jagen ist, so Rabbiner Ezechiel Landau im 18. Jahrhundert (Talmud, Yoraah De`ah, 2, Serie 10), eine unj\u00fcdische Angelegenheit und sollte jedem Juden ein Greuel sein.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Mitgef\u00fchl in der Bestimmung \u201cPfl\u00fcge nicht mit einem Ochsen und einem Esel zusammen\u201d erschliesst sich dem Menschen, wenn er selbst sich an die Stelle des Esels und an die Stelle des Ochsen setzt und erkennt, welche Qual es f\u00fcr den Esel bedeutet, an der Seite eines grossem Ochsens zu ziehen und umgekehrt, wie wenig der Ochse mit den Schw\u00e4chen den Esels konfrontiert in der ihm eigenen Geschwindigkeit seinen Weges gehen kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenso wie es verboten ist, ein B\u00f6cklein in der Milch seiner Mutter zu kochen, darf ein Ochse nicht mit einem Esel zusammen pfl\u00fcgen, oder dem mahlenden Tier darf nicht das Maul verbunden werden, damit es hin und wieder von herabfallenden Halmen essen kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Forderung an den Menschen, den Tieren mitf\u00fchlend zu begegnen, zeichnet die j\u00fcdische Kultur aus.<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Illusion des \u201ehumanen\u201c Schlachtens<br \/>\n<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Nicht Opferungen ohne Ende\u00a0 fordert der Sch\u00f6pfer des Lebens, sondern \u201cRecht halten, Liebe \u00fcben, und dem\u00fctig wandeln.\u201d (Micha 6:6-8)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus\u00a0 jeder Zeile schimmert die Liebe auf, die der Mensch im unschuldigen Tier zu finden vermag und die das Tier in einem Artfremden sucht.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"http:\/\/www.jewishvirtuallibrary.org\/jsource\/biography\/Rav_Kook.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Awraham HaKohen Kook<\/a>, selbst Vegetarier, erinnerte an die ethisch-moralische Dimension: \u201cDie Vorschriften der Schlachtung, insbesondere jene, den Tieren Schmerzen zu ersparen, erinnern uns daran, dass wir es hier nicht mit Dingen zu tun haben, die ausserhalb des Gesetzes stehen, und Tiere keine Automaten sind, des Lebens entleert, sondern lebende Gesch\u00f6pfe.\u201d<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Lehren des Volkes Israel fordern den Schutz der Tiere und der Natur, unabh\u00e4ngig von den Interessen des Menschen. Diese aussergew\u00f6hnliche Betonung der Beziehung von Mensch und Tier ist im Laufe der Geschichte verkannt und verf\u00e4lscht worden. Juden werden bis heute von vielen Mitgliedern der s\u00e4kul\u00e4ren Tierrechtsbewegungen als \u201eTierqu\u00e4ler\u201c verunglimpft, das rituelle Schlachten etwa wird als Beispiel archaischer Blutrituale bezeichnet, so als w\u00e4re Schlachten andernorts ein humaner, blutfreier Akt.\u00a0 Allerdings gilt auch die Erkenntnis, dass es kein gutes Schlachten im falschen gibt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Stress kann gerade unter den Bedingungen des industriell organisierten Massenschlachtens kaum verringert werden. Dennoch beruhen die Urteile \u00fcber das rituelle j\u00fcdische Schlachten, die Schechita, auf Fehlwahrnehmungen, die wiederum von\u00a0 antij\u00fcdischen Haltungen ausgel\u00f6st werden und diese dann best\u00e4tigen. Nicht die Juden sind f\u00fcr das T\u00f6ten von Tieren verantwortlich, sondern die Fleischesser! Die Schechita hat\u00a0 Regeln des Schlachtens aufgestellt, die das Leiden der Tiere verringern soll. Dass deren Umsetzung gerade unter den heutigen Bedingungen der industriell organisierten Schlachtstrassen kaum m\u00f6glich ist, erfordert eine Auseinandersetzung mit der Technik dieser Schlachtanlagen. So kann die Forderung, ein Tier m\u00f6ge dem Schlachten eines anderen nicht beiwohnen, nicht umgesetzt werden. Auch individuelles Schlachten mit Segensspruch entf\u00e4llt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die zentrale Forderung des j\u00fcdischen Schlachtens ist, das Tier m\u00fcsse beim Schlachten lebendig sein. Daher das Verbot, Tiere vor dem Kehlschnitt, der zur Bewusstlosigkeit und zum Ausbluten f\u00fchrt, etwa durch einen Bolzenschuss zu verletzen, oder gar zu t\u00f6ten. Dies w\u00fcrde das Fleisch zu \u201eAas\u201c machen. Ein solches Fleisch k\u00f6nnte nie einen Koscherstempel erhalten. Daher m\u00fcsste jede Methode, Tiere zu bet\u00e4uben, umkehrbar sein. d.h. dem Tier d\u00fcrfen keine\u00a0 Verletzungen zugef\u00fcgt werden, die t\u00f6dlich w\u00e4ren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Angesichts der enormen Wachstumszahlen der muslimischen Halal-Schlachtungen weltweit ist es jedoch dringend n\u00f6tig, dass Schlachth\u00f6fe \u2013 \u00a0egal wo und f\u00fcr welche Religionsgemeinschaft geschlachtet wird \u2013 Tierschutzbestimmungen erf\u00fcllen m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Eine Methode, die\u00a0 Forderungen der Schechita zu erf\u00fcllen und das Tierleid in Akkord-Schlachtanlagen zu verringern, bietet die Methode der reversiblen Elektro-Kurzzeitbet\u00e4ubung, die dem Tier keine Verletzungen zuf\u00fcgt\u00a0 (der Nachteil: das Zeitfenster bis das Tier wieder aufwacht, ist sehr klein).<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00d6ko-Kaschrut und vegane Ern\u00e4hrung<br \/>\n<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Bereits in den siebziger Jahren entstand in den USA die \u201e\u00d6ko-Kaschrut\u201c: Fragen der Tierhaltung, der Vermeidung von Tierqu\u00e4lereien bei der\u00a0 Aufzucht und dem Transport der Tiere bestimmen dar\u00fcber, ob das Tierfleisch \u201ekoscher\u201c wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bedeutet, keine Eier aus Legebatterien, kein Fleisch aus Tierfabriken, keine Milch aus tierqu\u00e4lerischer Trennung von Mutterkuh und K\u00e4lbchen, keine Lebensmittel, die durch M\u00e4sten mit genmanipulierten Futtermitteln entstanden ist, kein Zwangsf\u00fcttern von Tieren, keine Genmanipulation an Tieren, um schnelleres Wachstum zu bewirken und F\u00f6rderung der vegetarischen Lebensweise.<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Hummus l\u00e4ngst ein j\u00fcdisches \u201eNationalgericht\u201c<\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Seit den 90ziger Jahren hat sich jedoch die vegane, ausschliesslich auf\u00a0 Pflanzen, N\u00fcssen und Fr\u00fcchten beruhende Ern\u00e4hrung bei den meisten Tierrechtlern durchgesetzt. In Israel, das inzwischen als Land mit der zweitst\u00e4rksten veganen Bev\u00f6lkerung (nach Indien) gilt, ist vegane Ern\u00e4hrung inzwischen sehr popul\u00e4r, zumal sie\u00a0 heute durch Vitamin B 12 Gabe, nicht mehr mit Ernn\u00e4hrungsdefiziten einhergeht und auch f\u00fcr Schwangere, Sportler und Babies gesund ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Erinnern wir uns an den Auftrag der Tora:\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tikun_Olam\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tikkun Olam<\/a>, die Welt zu verbessern, die\u00a0 Erde zu sch\u00fctzen (Schomer ha adama) und ihre\u00a0 Gesch\u00f6pfe vor der Ausl\u00f6schung\u00a0 bewahren. Die Gebote der j\u00fcdischen Tierethik\u00a0 tragen stets\u00a0 einen Subtext: Erl\u00f6sung. Jeder einzelne Mensch ist aufgefordert, seiner Verantwortung f\u00fcr die Erde nachzukommen und das ihm M\u00f6gliche beizutragen. Und sei es durch die Wahl einer Nahrung, bei der\u00a0 kein weiteres Blut versch\u00fcttet werden muss. Leider\u00a0 wird bis zum heutigen Tag j\u00fcdische Kultur und Brauchtum mit Fleischgerichten identifiziert, vom Tschulent mit seinen verschiedenen Fleischsorten, bis hin zu Grossmutters wundersamer H\u00fchnersuppe. Angesichts der Erkenntnisse \u00fcber die Folgen des weltweit explosiv angestiegenen Fleischkonsums, ist es wichtig, die pflanzenbasierte Ern\u00e4hrung ins Auge zu fassen, zumal sie sowohl von der Tora, als auch dem Wunsch nach Lebensfreude entspricht. Und ist\u00a0 nicht Hummus l\u00e4ngst ein j\u00fcdisches \u201eNationalgericht\u201c?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Selbst auf die traditionelle K\u00e4setorte oder Eiscreme zu Schawuot muss nicht verzichtet werden. Pflanzlicher Quark, Sahne etc ist eine tierfreundliche und leckere Angelegenheit.<\/span><\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00a0<\/span><\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der\u00a0 j\u00fcdische \u201cMensch\u201d, so der Babylonische Talmud (Yevamot 79a ) zeichnet sich durch Scham, Mitgef\u00fchl und\u00a0 Freundlichkeit aus. Dies bedeutet: Tiere d\u00fcrfen nicht ohne Grund get\u00f6tet werden (Or Hachaim Hakadosch, Leviticus 17:11). Ihnen darf\u00a0 kein unn\u00f6tiger Schmerz verursacht werden (Minchat Chinuch 90). Tiere und Pflanzen d\u00fcrfen nicht zerst\u00f6rt und vergeudet werden (Bal Taschchit). Das Leben &hellip; <a href=\"https:\/\/tierimjudentum.de\/?page_id=38\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Recht des Tieres auf Leben<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/38"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/38\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152,"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/38\/revisions\/152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tierimjudentum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}